Institut für Mikrobiologie
der Bundeswehr

IMB unterstützt Partner in Georgien, Tunesien und Mauretanien mit der SARS-CoV-2-Diagnostik

Das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB) unterstützt im Rahmen des Deutschen Biosicherheitsprogramms und der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung internationale Partner in der Etablierung der Diagnostik hochinfektiöser Erreger.

Die aktuelle internationale Krisenlage des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zeigt das enorme Risikopotential von hochinfektiösen Erregern, binnen kürzester Zeit zu einer akuten und grenzübergreifenden Bedrohung zu werden.

Da das IMB unmittelbar die SARS-CoV-2-Diagnostik etablierten und die ersten Fälle von Infektionen mit dem neuartigen Virus in Deutschland diagnostizieren konnte, kamen Anfragen der Partner aus Georgien, Tunesien und Mauretanien diese Kompetenzen zu transferieren. So wurden das National Center for Disease Control and Public Health in Tiflis, das Militärkrankenhaus in Tunis sowie das Institut National de Recherches en Santé Publique in Nuakschott umgehend mit Material und technischer Anleitung in der SARS-CoV-2-Diagnostik unterstützt. Innerhalb kurzer Zeit waren die Partnerinstitutionen in der Lage, die Diagnostik vor Ort zu validieren und erste Verdachtsfälle zu analysieren.

Die tunesischen Partner üben den sicheren Umgang mit Proben von Verdachtsfällen
Der deutsche Trainer wertet die Ergebnisse mit dem tunesischen Laborteam aus